Neue Folgen 2022: Universum

Universum am Dienstag, 28. Juni: Hippos - Afrikas Flussgiganten. Preview: Was bringt Universum bis August dienstags im ORF? Naturdokus vom Feinsten, die Themen.

VORSCHAU: Universum bis August 2022

Universum am Dienstag, 28. Juni: Hippos - Afrikas Flussgiganten.

Das Flusspferd. Ein Landtier, das die meiste Zeit im Wasser verbringt. Ein Wassersäugetier, das nicht schwimmen kann. Ein zwei Tonnen schwerer Koloss, der schneller sprinten kann als ein Mensch. Und ein scheinbar ruhiger Trottel, der seine Familie mit wilder List beschützt. Mit Hilfe spezieller Kameratechnologien können wir zum ersten Mal Flusspferde hautnah erleben. Dieser Film begleitet die Tiere durch ein Jahr im Okavango Delta. Es zeigt sich, dass Flusspferde zwar ungestüm, aggressiv und mutig sind, aber auch einfühlsam, kontaktfreudig und oft skurril. Eine intime, eindringliche Darstellung, die eine Seite von Nilpferden enthüllt, die noch nie zuvor gesehen (oder gehört) wurde.

Universum am Dienstag, 5. Juli: In 2 Teilen: Die Wolga - Russlands großer Fluss (1):

Ein Strom wird geboren
Die Wolga ist der größte und wasserreichste Fluss Europas, die natürliche Lebensader Russlands. Seit Jahrhunderten ist der Strom Dreh- und Angelpunkt bei der Erschließung des größten Staates der Erde. Der erste Teil des aufwendig produzierten Zweiteilers folgt dem Weg des Flusses von der Quelle im Westteil Russlands bis zu den großen Nebenflüssen des Ural. Im Einzugsgebiet der Wolga gibt es dutzende Naturschutzgebiete und Reservate, in den Wäldern im Norden des Stromtales haben unter anderem Wisente, Elche und Wildschweine ihren Lebensraum.

Universum am Dienstag, 12. Juli: 2. und letzter Teil: Die Wolga - Russlands großer Fluss (2): Ein Strom wird zum Meer

Die Wolga ist der größte und wasserreichste Fluss Europas, die natürliche Lebensader Russlands. Der zweite Teil der opulent produzierten Doku-Reihe folgt dem Strom durch die schier endlosen Steppen Südrusslands. Hier hat die Wolga keine Nebenflüsse mehr, die Tierwelt unterscheidet sich diametral von der im Norden ihres Einzugsgebietes: Saiga-Antilopen ziehen zu Wurfplätzen unweit des Flusses, im Delta der Wolga am Kaspischen Meer brüten und rasten hunderte Vogelarten - etwa die seltenen Krauskopfpelikane.

Universum am Dienstag, 19. Juli: Der Zweiteiler Die Kanarischen Inseln 

Die Kanarischen Inseln (1): Nebelwald und Wüsten
Sieben spektakuläre Inseln im Atlantischen Ozean, dem afrikanischen Kontinent vorgelagert, entstanden durch gewaltige vulkanische Aktivität, geprägt durch außergewöhnliche Artenvielfalt auf kleinstem Lebensraum: Die Kanarischen Inseln sind weit mehr als nur Urlaubsparadies für sonnenhungrige Mitteleuropäer, sie sind ein Naturjuwel, ein einmaliges Habitat für besondere Tier- und Pflanzenarten. Aber da die Regenmenge auf den Inseln so unterschiedlich ist, hat sich die Landschaft auf den einzelnen Inseln ganz eigenwillig entwickelt, es gibt wüstenartige Zonen voll karger Schönheit, aber auch üppig bewachsene Wälder, dicht besiedelt von endemischen Pflanzenarten, in denen sich seltene Tiere verstecken. Dazu die Gipfelzonen der Vulkane, bis über 3.700 Meter hoch.
Die zweiteilige "Universum"-Dokumentation ist eine eindrucksvolle Reise entlang faszinierender Küsten und über bizarre Vulkanrücken, die auch die unbekannten Seiten der Urlaubsdestination zeigt.
Eine Dokumentation von Michael Schlamberger

Die Kanarischen Inseln (2): Felsenküste und Vulkane Untertitelung
Die Kanarischen Inseln entstanden vor 20 Millionen Jahren, als es in den Tiefen des Atlantiks gewaltig brodelte. Vulkane brachen am Meeresboden aus, nacheinander tauchten die Inseln aus dem Meer auf. Lanzarote und Fuerteventura sind die ältesten der Kanaren. Vor zwölf Millionen Jahren entstanden Gran Canaria, La Gomera und Teneriffa. La Palma und El Hierro, ganz im Westen gelegen, sind ein bis zwei Millionen Jahre jung. Bis heute ist der Archipel nicht zur Ruhe gekommen.
Abgeschieden vom Festland entwickelten sich auf den Kanarischen Inseln neue Arten mit hoch spezialisierten Verhaltensweisen. Auf Teneriffa wächst eine der seltensten Pflanzen der Welt: der Gefleckte Hornklee, Lotus maculatus. Um zu überleben, ist die Pflanze eine einmalige Partnerschaft eingegangen - mit Eidechsen. Wollen die Reptilien an den zuckerreichen Nektar der Lotus maculatus, streifen sie mit ihren Köpfchen die Pollen an den Blütenblättern ab, die sie zur nächsten Blüte bringen und sie bestäuben.
Eine Dokumentation von Michael Schlamberger

Universum am Dienstag, 26. Juli: Der wilde Wald der Kaiserin

Ein verträumtes "Jagdschlössl" im Wald nahe dem Stadtgebiet von Wien. 25 Quadratkilometer einsame Naturpracht für eine tragische Kaiserin. Park und Schloss - heute das Areal des Lainzer Tiergartens - waren ein Geschenk von Kaiser Franz Josef I. an Kaiserin Elisabeth. Touristen dürfen die markierten Wege nicht verlassen, gerade aber dort - abseits der Öffentlichkeit - sprießt das Leben, absolut wild und absolut geschützt. Regie: Thomas Rilk

Universum – Naturfilme immer diesntags im ORF. Bild: Sender/ ORF / Thomas Ramstorfer
Universum – Naturfilme immer diesntags im ORF. Bild: Sender/ ORF / Thomas Ramstorfer

Sendetermine

ORF 2 Sender: ORF 2
Mi, 29.06.
11:05
ORF 2 Sender: ORF 2
Mo, 04.07.
2:55

Universum, dienstags im ORF & in der TVThek

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